2. Seminar in Burbach vom 20.08. - 29.08.2008

Das 2. Seminar fand im schönen und beschaulichen Ort Burbach-Holzhausen im Wyclif Sprachzentrum statt.
Für die Hinfahrt habe ich mich zusammen mit 4 anderen FSJlern, die auch nach Burbach auf das Seminar wollten, getrofen und bin mit ihnen zusammen hochgefahren. Da wir mit Ländertickets der "Deutschen Bahn" gefahren sind, kamen wir erst nach etwa 8 Stunden Zugfahrt an. Am Bahnhof angekommen wussten wir nicht, wo wir eigendlich hinmussten und telefonierten erstmal rum, ob uns einer abhohlen kann.
Nach etwa einer halben Stunde kam dann ein FSJler, der aber sein FSJ im Wyclif-Zentrum macht, und sammelte uns ein, sodass wir 15 Minuten später endlich da waren.
Der erste Eindruck war: "Wir sind ja in der Zivilisation und wir haben sogar Internet!" Nachdem wir unsere Zimmer bezogen und uns alle erstmal freudig begrüßt hatten, gab es erstmal ein leckeres Abendessen.
Auch hier war der Tagesablauf wie in Neckarzimmern. So begann der Tag immer um 8 Uhr mit einer Andacht und ging dann bis zum Mittagessen um 12 Uhr. Und genauso ging fing das Nachmittagsprogramm um 15 Uhr an. Um 18 Uhr wurde dann zum Abendessen geläutet. Tagesabschluss fand auch immer von halb 8 bis halb 10 statt. Anders war, das wir zwischendrinn immer ein Kaffee/Tee-Pause hatten und wir hatten mehr Referenten. Daher glich unser Tag auch eher einem Stundenplan.
Die uns zugeteilten Zimmer waren fast alle Doppelzimmer. Da wir aber noch gewohnt waren mindestens zu 6. in einem Raum zu schlafen, wurden die Doppelzimmer kurzerhand in 4er Zimmer umgebaut. Wie auch in Neckarzimmern, war in Burbach die Nachtruhe um halb 12.
Der Hauptinhalt in diesen 10 Tagen war wie man Sprache lernen kann und die beschäftigung mit unserem Einsatzand. So durften wir alle unse Land auf eine kreative Weise vorstellen. Einige haben ihren Einsatz klassisch als Referat und andere mit einem Ratespiel oder einer virtuellen Reise vorgestellt.
Am Ende hieß es dann für ein ganzes Jahr abschied nehmen, aber in dem Bewusstsein, das wir uns am Reentry-Seminar wiedersehen werden. Wie auf der Herfahrt, fuhren wir auch wieder zu 5. zurück und verabschiedeten uns so erst in Stuttgard voneinander.
Alles in allem, fand ich die 20 Tage eine sehr schöne und gesegnete Zeit, in der man richtig gute Gemeinschaft erlebt hat und sich auch immer wieder gegenseitig ermutigen konnten. Auch war es sehr gut, dass uns die ganzen Informationen gegeben wurden, da man sich so noch besser auf seinen Auslandseinsatz einstellen konnte.