5. Woche in Japan (09.10. - 15.10.2008)
16. Oktober 2008In der 5ten Woche hier hatte ich gleich 2 freie Tage. Den einen am Freitag und den anderen Am Montag.
Am Freitag sind also Caro und ich nach Sannomiya gefahren und haben als erstes die Touristeninformation angesteuert. Die nette Dame hat uns einen Stadtplan der Innenstadt gegeben und darauf eingezeichnet, welche Orte Sehenswert sind.
So sind wir als erstes zur Cityhall gelaufen. Dort fuhren wir hinauf in den 24ten Stock. Von dort aus hat man eine wunderschöne Aussicht über Kobe. Im Norden sieht man die Berge und im Süden das Meer.
Danach sind wir durch eine der Zahlreichen EInkaufsstraßen richtung Harbourland gelaufen. Nach zig Geschäften wo man zusammen genommen alles bekommen würde erreichten wir dann endlich Harbourland. Dort befindet sich ein Riesenrad, mit welchem wir aber nicht gefahren sind.
Viel interessanter fanden wir das Hotel, das fast wie ein Luxusdampfer aussieht. 100m Davor steht dann auch der Porttower auf den wir dann für 600 Yen pro Person hochgefahren sind und nochmal einen wunderbaren Ausblick über Kobe und seinen Hafen genießen durften.
Da wir am zweiten freien Tag nach Kyoto, der alten Kaiserstadt, wollten, haben wir uns schon früh morgens auf den Weg gemacht. In Sannomyia haben wir erstmal festgestellt, das Zugfahren in Japan wesentlich billiger ist, als in Deutschland. Für den deutschen Preis hätten wir dreimal fahren können.
Nach einer Stunde erreichten wir dann Kyoto Central Station. Uns hat man zwar gesagt, dass der Bahnhof groß sei, aber es war doch sehr beeindruckend, als wir es mit eigenen Augen sehen durften. Neben den Gleisen, glich der Bahnhof eher einem großen Einkaufzentrum. Ein Laden reihte sich an den anderen.
Im Bahnhof trafen wir uns dann auch mit 2 weiteren Shorttermerinen. Wir wollten den Tag zusammen in Kyoto verbringen.
So fuhren wir also zu viert mit dem Bus als erstes zum Nijo-Castle. Wir hätten uns auch keinen besseren Tag dafür aussuchen können. Am Himmel zeigte sich keine Wolke und die Temperaturen straften der Jahreszeit Lüge. Es waren über 30°C im Schatten.
Beim Castle angekommen kauften wir uns Tickets und betraten das alt-ehrwürdige Schloß. Überall sah man Touristen und einen Hauch vom alten Japan.
Nach guten 1,5 Stunden hatten wir dann unseren Rundgang beendet und hatten Hunger. Was essbares fanden wir in einem Supermarkt. Es bestand aus Reis und verschiedenen Gemüse und Obstsorten. Alles in kleinen Portionen und warm gemacht.
Anschließend fuhren wir weiter zum “Goldenen Pavillion”. Aber bevor wir ihn betraten, gab Caro uns noch ein Eis aus. In Echt sieht der Pavillion noch viel beeindruckender aus, als auf Bildern. Beim Rundgang durch den Park, wo der Pavillion steht, entdeckten wir auch einen Souvenirshop und einen Shinto-Tempel.
Danach mussten wir uns wieder auf dem Weg zum Bahnhof machen, da Anne und Angela zurück mussten.
Caro und ich hingegen haben es uns nicht nehmen lassen uns die Stadt bei Nacht vom “Kyoto-Tower” aus der Vogelperspektive aus anzuschauen.